Nach Verschiebung unseres Fluges auf 21:30 Uhr hatten wir genügend Zeit, die drei Stunden Fahrt nach Salt Lake City hinter uns zu bringen und gleichzeitig noch ein wenig Sight Seeing zu machen. Auf dem Weg hatten wir sogar noch das Glück, an einer verlassenen Autowerkstadt mit Tanksäulen vorbei zu kommen. Als Entschädigung für die nicht gefundene am Vortag, konnten wir uns diese nicht entgehen lassen:
Da Heiko gern Frauenschuhe kauft (nicht auf Grund eines Fetishes sondern vielmehr im Interesse des heimischen Familienfriedens), machten wir noch einen Stopp im Sketchers Outlet. Zwischenzeitlich plagte uns ein derartiger Hunger, so dass wir auch noch einmal ins örtliche Panda Express einritten. Dort sind die Arbeitsbedingungen offensichtlich besser, als im bereits gezeigten McDonnalds:
Danach ging es ins Parkhaus in der Nähe des Temple Square. Dort befindet sich das Epizentrum der Glaubensgemeinschaft der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“, umgangssprachlich bekannt als Mormonen. Mit der Erfahrung aus etlichen deutschen Parkhäusern war ich skeptisch, inwieweit die Größe eines Jeep Gladiators mit der Einfahrt und dem Parkraum kompatibel ist. Mit etwas Angstschweiß, hier der Beweis, dass es geht:
Leider verlief der Stadtbesuch nicht so, wie wir ihn erwartet hatten. Der Tempel von Salt Lake City sollte ungefähr so aussehen (Quelle: Wikipedia):
Groß war unsere Enttäuschung als wir hörten, dass das gesamte Gelände bis 2026 komplett sanier wird. Insofern sah der Tempel bei unserem Besuch so aus:
Damit hatte sich unser Plan erledigt. Da wir aber immer noch sechseinhalb Stunden bis zum Abflug hatten, musste eine Alternative her. Da lag nur ein Ort auf der Hand, der sich zufällig auch in Flughafennähe befindet: der namensgebene große Salzsee. Nach 20 Minuten Fahrt waren wir am Ziel:
Allein auf Grund des fehlenden Abflusses und der reinen Wasservedunstung hat der See einen Salzgehalt von ca. 15% (Zum Vergleich: Ozeane: 3%; totes Meer: 30%).
Danach ging es aber wirklich zu Flughafen. Abgabe unseres teuren Begleiters, Check In und Security Check verliefen ohne Highlights. Relativ pünktlich kam unser Transportmittel:
Leider hat die Boeing 787 ihrem Spitznamen "Nightmareliner" wieder alle Ehre gemacht. Um besser schlafen zu können hatte ich gegen Aufpreis extra die Plätze an einem Notausgang gebucht. Zwar war die Beinfreiheit traumhaft:
Jedoch waren die Sitze bei der üblichen 3-3-3 Bestuhlung derart eng, dass man sich kaum sitzen konnte. Es war der Horror. Nicht zu empfehlen. Wir hätten für den Rückflug auch Delta buchen sollen. Der Airbus 330neo mit 2-4-2 hatte deutlich mehr Platz.
Der Rest verlief ohne Probleme. Den Anschluss in Amsterdam sowie die Bahn in Berlin haben wir bekommen.












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