Für diesen Tag hatten wir uns etwas besonderes vorgenommen. Ursprünglich wollten wir die berühmte "Wave" besichtigen. Jedoch sind pro Tag maximal 20 Besucher zugelassen. Und diese Berechtigungen werden im Rahmen einer Lotterie verlost. Natürlich hatten wir kein Glück. Bei der Suche nach Alternativen bin ich auf eine besonderes Gebiet namens "White Pocket" gestoßen. Eine Anordnung von weißen Felsen, die unter ihrer Oberfläche farbenfrohe Gesteinsschichten verstecken. Durch Erosion werden diese zum Teil sichtbar und ergeben ein ungewöhnliches Farbenspiel.
Nachteil an der ganzen Geschichte: das Gebiet ist nur über eine Fahrt von 65 Kilometern auf unefestigen Straßen zu erreichen. Im Internet wird darüber hinaus davor gewarnt, diese Reise allein und mit einem Mietwagen anzutreten, da die Straßen in einem erbärmlichen Zustand sind. Also haben wir eine geführte Tour gebucht und waren sehr gespannt, was uns erwartet. Vorweg sei gesagt, dass die Warnungen allesamt berechtigt waren. Diese Tour muss man mit speziellen Fahrzeugen und erfahrenen Guides zurücklegen. Allein ist das Risiko viel zu groß. Dies hat allerdings den Vorteil, dass man nahezu allein dort ist.
Aber nun solls los gehen. Hier unser Tour-Guide; darf ich vorstellen Megan:
Eine typische Amerkianerin. Sie hat drei Jobs, ist eigentlich Highschool-Lehrerin und war extrem freundlich und bemüht.
Nach einer 1,5 stündigen Achterbahnfahrt durch verlassenes Gebiet, kamen wir schließlich gut durchgeschüttelt an unserem Ziel an. Und man muss sagen, es hat sich gelohnt:
Danach folgte natürlich wieder die wilde Achterbahnfahrt zurück zum Ausgangspunkt. Danach machten wir uns auf in Richtung Grand Canyon. Dieser sollte unser letztes großes Reiseziel werden. Aber mehr dazu morgen...











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