Erfahrene Mitreisende wissen: Immer, wenn wir uns mitten in der Nacht auf den Weg machen, soll es ein besonderes Foto geben. So auch heute. Gegen 3 Uhr nachts sattelten wir die Pferde und machten uns auf den Weg ins „Valley of the gods“. Ziel der Aktion: ein Foto der Milchstraße. Das funktioniert aber nur dann, wenn es wirklich stockdunkel ist, d.h. keine Lichtverschmutzung und Neumond. Letzteres passte leider nicht ganz. Der Mond war zwar stark abnehmend, leuchtete aber ganz ordentlich. Insofern mussten wir in Bezug auf das Motiv etwas improvisieren. Hier das Ergebnis:
Nach rund 90 Minuten ging es wieder ins Hotel zurück, um wiederum 2 Stunden später aufzustehen. Die Müdigkeit begleitete mich den ganzen Tag. Nach einem von einer Indianerin liebevoll zubereiteten Frühstück und tierischem Besuch ging unsere Reise weiter in Richtung „Monument Valley“. Erster kurzer Stopp am „Forrest Gump Point“:
Danach folgte eine staubige Runde durch das Tal:
Und, natürlich wollen wir unserem Bildungsauftrag nachkommen. Daher kommen hier noch einige erschreckende Fakten zum Navajo-Stamm im Grenzgebiet zwischen Arizona und Utah:
- Durchschnittsjahreseinkommen einer vierköpfigen Familie: $ 22.392 (19.430 €)
- 32% aller Haushalte haben keinen Zugang zu fließendem Wasser
- 60% aller Haushalte verfügen nicht über einen Telefonanschluss
- 40% aller Haushalte leben unterhalb der Armutsgrenze
Als zusätzlichen Service liefern wir hier noch die wichtigsten Vokabeln der Sprache der Navajos:
Bitte schön auswendig lernen, nach Rückkehr werde ich sie abfragen…
Zum Tagesausklang haben wir noch zwei Aussichtspunkte in Page besucht. Den „Glenn Canyon Dam Overlook“ sowie den „Wahweap Overlook“:
Morgen streht die vorletzte Station unserer Reise an: der „Grand Canyon Nationalpark“. Dieser hat eine besondere Bedeutung für Gert. Dazu aber morgen mehr…










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