Dienstag, 21. Juni 2016

Tag 11: Riesen der Meere

Heute stand etwas Besonderes auf dem Plan. Über die US-Seite von Groupon hatten wir eine Whale-Watch-Tour für pro Person nur 25 EUR gebucht. Da diese schon um 10:00 Uhr starten sollte, mussten wir entsprechend früh raus, um pünklich dort zu sein. 

Pünktlich kurz vor 9:00 Uhr kamen wir in Glouchester an. Schnell alles in en Kofferraum gepackt, nochmal Pippi, die Tickets getauscht und dann sollte das Boarding schon beginnen. Erfreulich war, dass nur ca. 30 Leute an der Tour teilnehmen sollten. Insofern sollte das Drängeln nach den besten Plätzen unterbleiben.

Kaum hatten wir den Hafen verlassen, gab der Kapitän Gas. Wir hatten das Gefühl es gäbe einen internen Kontest unter der Besatzung, wer pro Fahrt mehr Leute zum Kotzen bringt. Es fühlte sich an, wie auf der Annaberger KÄT. Für alle, die es nicht wissen: Heiko ist früher zur See gefahren und hatte daher an der Situation seinen Spaß. Er erläuterte mir, wie die einzelnen Bewegungen bezeichnet werden. Wir hatten alles am Start: Stampfen (auf und ab), Rollen (hin und her) und Schlingern (von allem etwas). Verwunderlich war, dass lediglich ein Kleinkind (dafür mehrfach) und ein Jugendlicher sich den Mageninhalt noch einmal genauer anschauen durften. Der Rest blieb fit.  

Nach guten 90 Minuten Fahrt stoppte das Boot (im Stand rollt es übrigens noch viel mehr, als während der Fahrt) und wir sahen am Horizont eine Fontäne. Danach war alles still. Kein Wal zu sehen. Wir waren schon etwas enttäuscht, doch dann fuhr der Kapitän mit niedrigerer Geschwindigkeit weiter. Plötztlich sahen wir neben dem Boot Luftblasen aufsteigen...und dann sahen wir tatsächlich Wale in freier Wildbahn. Es müssen zwischen 10 und 15 Finnwale gewesen sein. Einfach unvergesslich. Wir schossen innerhab kürzester Zeit hunderte von Aufnahmen. Es wird einige Zeit dauern diese zu sichten. Hier nur einige wenige Fotos:






Es ist eun unbeschreibliches Gefühl, diesen riesiegen Tieren derart nah zu sein und sie bei der Futtersuche zu beobachten. Nach rund fünf Stunden auf seh ging es erschöpft aber zufrieden weiter in Richtung Cape Cod. Dort werden wir uns morgen noch einmal an den Strand legen und entspannen. Untergekommen sind wir in der Econolodge in West Yarmouth, MA:




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