Donnerstag, 16. Juni 2016

Tag 6: Tag der Besonderheiten

Grüsse über den großen Teich. Unser heutiger Tag begann mit einer Überraschung. Unser Hotel offerierte uns ein kostenfreies Frühstück names "Daybreak Breakfast". Und tatsächlich war der Name Programm. Es war das beste Frühstück, dass ich auf meinen bisherigen Reisen durch die USA genießen durfte. Klar, mit einem europäischen Früstück ist es nicht vergleichbar, aber für amerikanische Verhältnisse (und ein 2-Sterne-Motel) war es grandios: echter Minute-Maid-Orangensaft, recht schmackhafter Kaffee, Käseomelettes, Würstchen, Hackfleischsuppe, warme Bisquits, drei Toastvarianten, vier verschiedene Bagel-Arten, vier Sorten Corn-Flakes, frische Wafeln, mehrere Marmeladen und NUTELLA! Dem entsprechend haben wir zugeschlagen:



Der Trend solte sich fortsetzen. Undere Fahrt verlief erstmals ohne jeden Stau und ganz ruhig. Zwar war das Wetter schlecht, doch man muss das Beste daraus machen. Unsere Station für heute war der Ricketts Glen State Park, die erste Station unserer "Tour de Wasserfälle". Nachteilig nur, dass man diese im Park nur über nasse und ungesicherte Waldwege erreicht, die in Deutschland für die Öffentlichkeit gesperrt worden wären. Daher fiel unsere Tour etwas kürzer aus. Dennoch können sich die Ergebnisse sehen lassen:






Danach ging es weiter in Richtung der Niagara-Fälle. Unser Übernachtungsplatz ist Painting Post, ein kleiner Ort an den Finger Lakes. Und hier sollten wir unsere dritte Tages-überraschung erleben. Im Coupon-Heft fanden wir eine Econo-Lodge für $69,00. Da erwartet man nicht sonderlich vie, doch es kam anders. Das Motel war sauber, die Rezeptions-Dame sehr nett, das Zimmer ansprechend und sauber. Das sollte jedoch nicht alles sein. Für den Preis gibt es hier tatsächlich den ganzen Tag Kaffee und ab Nachmittag Cookies, Cracker, Wurst und Käse. Außerdem hat man die Auswahl aus über 600 kostenlosen Film-DVDs. Der Hammer...:



Nach Bezug des Zimmers ging es zum nahegelegenen Walmart. Und dort erwartete und die vierte Überraschung:



Dort musste ich natürlich rein. Es fühlte sich an, wie zu Hause. Die Preise deutlich unter dem üblichen Niveau, viel frisches Obst und Gemüse und Waren aus der Heimat. Es sah aus wie in Deutschland:



Außerdem gab es zwei Dinge, die ich in den USA noch nicht gesehen habe. Einen Pfandautomaten für Dosen und Plastikflaschen sowie:



Überall hier  bekommt man Plasiktüten kostenlos in Massen hinterher geworfen, aber ALDI hat auch hier den Mut, Geld dafür zu verlangen. Respekt! Und siehe da, trotzdem kauft der Ami dort ein. Es geht doch!

Falls Ihr noch etwas braucht, hier die aktuelle Werbung von ALDI USA:



So Freunde, das soll es erst einmal gewesen sein. Morgen gibt es mehr Wasserfälle. Dis dahin...

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