Da wir die Hotelbilder aus Page schuldig geblieben sind, liefern wir diese jetzt nach:
Das Sleep Inn ist in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis eine gute Wahl. Allerdings hat es einen entscheidenden Nachteil: Zum Frühstück gibt es den schlechtesten Kaffee der Welt. Absolut ungenießbar. Also ging es ohne Koffein auf unsere Tagestour. Erste Station war der Glenn Canyon Damm Overlook. Von dort aus hat mein einen recht hübschen Blick auf das Monster-Bauwerk, dass für die Entwicklung der Region essentiell ist. Durch diesen Damm wird der Colorado River aufgestaut und die umliegenden Canyons geflutet. Der Lake Powel war geboren:
Und weiter ging die wilde Fahrt zur so genannten „New Wave“. Um den Namen zu verstehen muss man etwas ausholen: In den Coyote Butts North als Teil des Vermont Cliff National Monuments zwischen Kanab und Page existiert eine besondere Felsformation, die durch ihre einzigartige Farbgebung und Steinstruktur an eine Welle erinnert. Um dieses einzigartige Naturphänomen vor dem Massentourismus zu schützen, gibt es keinen freien Zugang zu diesem Gebiet. Es ist nur 20 Personen am Tag erlaubt, The Wave zu besuchen. Die Hälfte der Genehmigungen kann Monate im Voraus über die Webseite der Verwaltung beantragt werden, der Rest der Plätze wird täglich morgens früh in einer Verlosung vergeben. Bislang hatte ich nie Glück, ein solches, sehr begehrtes Permit zu bekommen. Also müssen Alternativen her: die hässliche kleine Schwester der Wave. The New Wave ist leicht zu erreichen, erfordert eine kleine Wanderung und kostet keinen Cent. Relativ fotogen ist sie trotzdem:
Hier jagt ein Highlight das Nächste. Und da wir ja auch irgendwie unter die Travel-Influencer gegangen sind, durfte der Insta-Spot in Page nicht fehlen: der berühmte Sand-Cave hinter der Shell-Tanke in Page. Früher ein Geheimtipp – heute ein Grauen. Massen an Menschen quälen sich den kurzen sandigen Weg hinauf, um fancy Selfies zu machen. Wir haben es gelassen und versucht, eher die Schönheit der Natur festzuhalten:
Wir fühlten uns danach, als ob wir schon den ganzen Tag auf den Beinen wären, dabei stand der große Zeiger der Uhr gerade einmal auf der 11. Also weiter, immer weiter….
Nächstes Ziel: der Grand View Overlook. Er liegt in einer gehobenen Siedlung auf einem Berg und bietet einen traumhaften und sehr ruhigen Überblick über die Region. Leider kann man dies nicht in Fotos einfangen. Durch diesen kurzen Stopp konnten wir verschnaufen und Kraft für die nächste Station den „Hanging Garden“ sammeln. Hierbei handelt es sich um eine stark bewachsene Alkove, die durch ihr leuchtendes Grün aus der kargen Wüstenlandschaft heraussticht:
Zum Abschluss des Tages und unserer Zeit in Page musste unser Rubi noch eine echte Off-Road Prüfung bestehen. Fünf Meilen über Stock, Stein, Sand und Geröll ging es zur goldenen Stunde zum Stud Horse Point. Der Ausblick hat für das Schütteln entschädigt.
Morgen geht’s weiter nach Flagstaff und Sedona.


















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