Sonntag, 18. Juni 2023

3.Tag: Ein gebrauchter Tag

 Ursprünglich sollte das Wetter gut und der Tag ereignisreich werden. Doch letztlich kam alles anders. Aber beginnen wir von vorn...

Für den Tag hatten wir vier Wanderungen geplant. Pünktlich nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen ins Auto und starteten Richtung Süden. Es war bewölkt, sollte im Tagesverlauf jedoch aufziehen.

Erstes Ziel sollte der Battle Creek sein. Nach kurzer Fahrt legten wir behende die einen Kilometer lange Wanderung mit einem Höhenunterschied von knapp 300 Metern (!) zurück. Nachdem wir wieder Atmen konnten, machten wir das obligatorische Gipfelfoto:

Hinunter ging es etwas schneller. Es war gerade einmal kurz vor 10:00 Uhr als wir wieder am Auto ankamen. Wir lagen also gut in der Zeit und machten uns auf zum Provo River. Dort wollten wir auch zwei kurze Wanderungen machen. Dort angekommen fanden wir folgendes vor:

Was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Auf Grund des schneereichen Winters (siehe Post von gestern) hat es im Januar einen Lawinenabgang gegeben, der den Zugang zum Trail (inklusive Brücke über den Fluss) komplett unter sich begraben hat. Seither isses Essig mit dem Wandern dort. Wie man auf dem Foto sieht, hält das den Ami nicht ab, auf den Überresten der Lawine herumzuklettern:

Damit war das Tagesprogramm hinfällig. Da das Wetter immer schlechter wurde entschlossen wir uns kurzerhand, den Besuch des nahegelegenen Outlets, der eigentlich für den Abflugtag vorgesehen war, vorzuziehen. Auch dieser war wenig erfolgreich. Das einzige Outfit, das wirklich ansprechend war, wollte Heiko nicht kaufen:

 


Es war gerade einmal 13:00 Uhr als wir ernüchtert  die Mall verließen. Das konnte noch nicht alles gewesen sein. Also suchten wir aus meinem unerschöpflichen Fundus an Wanderungen nach einem kurzen Abenteuer. Es sollten die Grotto Falls werden. Nur 500 Meter wandern bei 50 Metern Höhenunterschied. Also machten wir uns auf den 65 Kilometer langen Weg. Genau zwei Kilometer vor dem Ziel standen wir vor einem ähnlichen Stahlzaun, wie oben auf dem Foto. Was wir nicht wussten: auch hier haben die Wassermassen gehörigen Schaden angerichtet. Die Straße wurde unterspült und ist nicht passierbar. Das setzte dem Tag die Krone auf. Frustriert machten wir uns auf den Weg ins Hotel. Mehr als ein abendlicher Besuch bei Wendy`s steht nicht mehr auf dem Plan. Morgen gehts wieder ins Land der roten Steine mit hoffentlich mehr Glück.


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