Der Wecker klingelt 2:30 Uhr. Das Leben in Las Vegas tobt natürlich noch immer. Wir machen uns frisch, schnappen unsere Sachen und begeben uns auf dem Weg zum Auto. Genau 20 Minuten benötigen wir für den Weg. Ein letztes Mal das Tetris-Spiel mit dem Gepäck und los geht’s Richtung Flughafen. Also eigentlich nicht ganz…Las Vegas hat eine Besonderheit: das Car-Rental-Center liegt vier Meilen südlich des Flughafens.
Unkompliziert, wie immer, läuft die Abgabe des Mietwagens:
- Auto in der Reihe abstellen
- Schlüssel im Auto lassen
- Gepäck auslanden
- Kühlbox wegwerfen
- Sich beim treuen Begleiter bedanken und verabschieden
Kurze Zeit später habe ich schon die Bestätigung per E-Mail. Wir sind tatsächlich ganze 3.041 Meilen (also 4.894 Kilometer) gefahren. Das ist stattlich. Ein wenig merke ich es auch, dass es mir erstmal reicht.
Danach läuft wieder alles wie am Schnürchen: Check-in, Sicherheitskontrolle, Boarding. Genau pünktlich heben wir in Richtung New York ab.
Während des Fluges freundet sich Karin mit einem Österreicher an, der zwischen uns sitzt. Er lebt seit 40 Jahren in den USA. Lustig ist, dass er uns anfangs zwar versteht, jedoch nicht antworten kann. Mit zunehmender Flugdauer erinnert er sich immer mehr an seine Muttersprache, so dass wir uns gut unterhalten können.Nach zwei Warteschleifen landen wir pünktlich auf dem Flughafen JFK in New York. Nun haben wir noch knapp vier Stunden Wartezeit, die wir uns mit Donuts und Kaffee vertreiben. Ein ziemlich alter Flieger (21 Jahre) wartet schon auf uns:
Auch jetzt läuft alles nach Plan und wir kommen pünktlich auf unsere Plätze im Vogel.
Der Flug verläuft ruhig. Schlafen kann ich maximal eine Stunde, trotz medikamentöser Unterstützung. Karin geht’s ähnlich. Allerdings stecken die Eltern den Schlafmangel und die Zeitverschiebung deutlich besser weg als ich. Sind halt Maschinen!
Es folgt eine überpünktliche Landung und eine Zugfahrt nach Leipzig, die das Ende unseres Abenteuers bedeutet. Es war anstrengend, hat aber Spaß gemacht. Ich hoffe, dass sich unsere Eltern auch wohl gefühlt haben und die Einrücke in guter Erinnerung behalten werden… Das Fotobuch ist schon in Arbeit.




