Mittwoch, 26. Juni 2019

Tag 14: Der Klassiker im Südwesten

Wir sitzen hier auf dem Flughafen und warten auf unser Boarding. Zeit genug, um von unserem letzten (richtigen) Urlaubstag zu berichten. Viel ist dazu nicht zu sagen. Wir waren im Grand Canyon und haben einige Aussichtspunkte besucht. Problem dabei ist, irgendwann sehen alle gleich aus. Insofern macht man zwar unzählige Fotos, diese ähneln sich jedoch alle. Insofern werden es heute nicht so viele...











Danach folgte eine endlos lange Fahrt von rund 4,5 Stunden zurück nach Las Vegas. Wir checkten ins Hotel ein, besuchten noch einmal einen Panda Express und packten unsere Sachen. Danach war der anstrengende Tag zu Ende.

Dienstag, 25. Juni 2019

Tag 13: Eine bunte Welt abseits des Massentourismuses

Für diesen Tag hatten wir uns etwas besonderes vorgenommen. Ursprünglich wollten wir die berühmte "Wave" besichtigen. Jedoch sind pro Tag maximal 20 Besucher zugelassen. Und diese Berechtigungen werden im Rahmen einer Lotterie verlost. Natürlich hatten wir kein Glück. Bei der Suche nach Alternativen bin ich auf eine besonderes Gebiet namens "White Pocket" gestoßen. Eine Anordnung von weißen Felsen, die unter ihrer Oberfläche farbenfrohe Gesteinsschichten verstecken. Durch Erosion werden diese zum Teil sichtbar und ergeben ein ungewöhnliches Farbenspiel.

Nachteil an der ganzen Geschichte: das Gebiet ist nur über eine Fahrt von 65 Kilometern auf  unefestigen Straßen zu erreichen. Im Internet wird darüber hinaus davor gewarnt, diese Reise allein und mit einem Mietwagen anzutreten, da die Straßen in einem erbärmlichen Zustand sind. Also haben wir eine geführte Tour gebucht und waren sehr gespannt, was uns erwartet. Vorweg sei gesagt, dass die Warnungen allesamt berechtigt waren. Diese Tour muss man mit speziellen Fahrzeugen und erfahrenen Guides zurücklegen. Allein ist das Risiko viel zu groß. Dies hat allerdings den Vorteil, dass man nahezu allein dort ist. 

Aber nun solls los gehen. Hier unser Tour-Guide; darf ich vorstellen Megan:




Eine typische Amerkianerin. Sie hat drei Jobs, ist eigentlich Highschool-Lehrerin und war extrem freundlich und bemüht. 

Nach einer 1,5 stündigen Achterbahnfahrt durch verlassenes Gebiet, kamen wir schließlich gut durchgeschüttelt an unserem Ziel an. Und man muss sagen, es hat sich gelohnt:

















Danach folgte natürlich wieder die wilde Achterbahnfahrt zurück zum Ausgangspunkt. Danach machten wir uns auf in Richtung Grand Canyon. Dieser sollte unser letztes großes Reiseziel werden. Aber mehr dazu morgen...

Montag, 24. Juni 2019

Tag 12: Auf unbefestigten Wegen

Das Tagesprojekt war ein Aussichtspunkt auf den Lake Powell namens "Alstrom Point". Das Problem: er ist nur über unbefestigte Straßen zu erreichen. Keiner kann vorher sagen, in welchem Zustand die sind und ob der Mietwagen den Ritt übersteht. Insgesamt waren rund 40 km (one way) auf solchen Straßen zurück zu legen. Unterwegs kamen wir an allerlei seltsamen Steinformationen vorbei...




Rund 2,5 km vor dem Ziel war dann Schluss. Mit dem Auto ging es nicht weiter, da die Straßenverhältnisse zu schlecht waren. Also ging es zu Fuß weiter. Schließlich ist Aufgeben keine Option. 

Nach 45 Minuten waren wir am Ziel. Leider geben die Bilder die überwätigende Aussicht nicht wirklich wieder:




Danach ging es weiter zu den so genannten Toadstool Hoodoos, also natürlich entstande Sandsteinsäulen, die einen "Hut" aus härterem Matierial auf haben. Nach einer kurzen Wanderung konnten wir sogar das Gesicht des Hoodoos erkennen:




Auch die übrigen Felswände waren sehenwert. Man hatte das Gefühl, in einer großen Halle zu stehen:



Für den Rückweg zum Hotel hatte ich noch einen Stopp auf einem Aussichtspunkt mit ähnlichen  Steinfiguren geplant. Nach der Beschreibung im Internet war zwar eine Strecke von rund 5 Kilometern auf sandigen, unbefestigten Straßen zurück zu legen, dies sei mit einem SUV jedoch problemlos möglich. Nun, ich möchte mal sagen: "Pustekuchen". Es war der Horror. Tiefer Sand und Furchen an einer recht großen Steigung brachten mich ins Schwitzen. Nachdemm wir es geschafft hatten meinte Heiko, jetzt hätte ich meine Offroad-Prüfung bestanden....das Ziel, der "Stud Horse Point" war dennoch sehenwert:








Danach sah das Auto aus, wie Sau! Und ich war froh, dass wir schadlos aus der Sache heraus gekommen sind. Die morgige Tour wird mit einem Guide und dessen Auto durchgeführt....





Sonntag, 23. Juni 2019

Tag 11: Sonnenaufgang

Der Tag begann 1 Uhr. Ich wollte mich einmal in der Sternenfotografie versuchen. Leider war es bewölkt und der Mon schien sehr hell, so dass man die Michstraße nicht erkennen konnte. Lediglich ein paar Sterne sind auf dem Foto zu sehen:




Danach ging es wieder ins Bett, nur um 5:30 Uhr wieder aufzustehen. Wie gestern schon gesagt, hatten  wir noch eine Rechnung mit dem Sonnenaufgang offen. Und diesmal sollte es klappen:


Danach ging es zu einer Tour durch das Monument Valley. Über einen unbefestigten Loop kann man sich die verschiedenen Steinformationen aus der Nähe ansehe:







Nachdem wir die letzten Tage nur auf Tour waren, wollten wir dann etwas ausspannen. Wie schon vor vier Jahren fuhren wir zum Lone Rock Beach an den Lake Powell zum Baden.


Leider können wir Euch daher keine weiteren Fotos vom Tage präsentieren. Damit Ihr dennoch die tägliche Dosis Fotos bekommt, haben wir für Euch ein paar der zahlreichen Eissorten des besten Eises der Welt fotografiert, die wir in Deutschland leider nicht kaufen können....












Und das ist nur ne kleine Auswahl. Bis morgen!

Samstag, 22. Juni 2019

Tag 10: Ins Land der Indianer

Der Wecker klingelte genau um 3 Uhr. Besondere Fotos verlangen eben besonderen Einsatz... Im bereits genannten Canyonlands Nationalpark existiert ein Felsbogen namens "Mesa Arch". Dieser ist zufällig in Richtung Osten ausgerichtet. Und da wir alle in der Schule aufgepasst haben wissen wir, dass im Osten die Sonne auf geht. Dies hat zur Folge, dass der gesamte Bogen in rot aufleuchtet. Das klassische Kitsch-Foto eben. Und da sich dieser Umstand mittlerweile herumgesprochen hat, mussten wir früh da sein, um einen guten Platz zu sichern. Kurz vor Sonnenaufgang sah es dann so aus:



Dumm war nur, dass sich just im Moment des Aufgangs eine riesige Wolke vor die Sonne schob, so dass der gewünschte Effekt nicht eintrat. Hier also das Foto, für das wir um  3 Uhr aufgestanden sind und 2,5 Stunden in der Kälte standen:



Schön, aber eben nicht perfekt. So hätte es aussehen sollen. Und hier noch einmal von der Seite:




Danach ging es zurück ins Hotel zum Frühstück und dann wieder auf die Straße. Nächstes Ziel: Natural Bridges National Monument. Dabei handelt es sich um ein Gebiet mit den größten natürlich entstanden Steinbrücken der Welt:





Nach diesem Programm war es gerade einmal Mittag; also noch genug Zeit bis zum Check-In im Hotel. Also fuhren wir wieder einen weitgehend unbekannten Aussichtspunkt an. Diesmal konnte man den Flußverlauf des San Juan Rivers von oben betrachten:




Und fast gleich nebenan befindet sich der Gooseneck State Park; m Prinzip ein Rastplatz, für den man 5 Dollar Eintritt zahlt, um nachfolgendes Foto zu machen:




Leider schafft selbst ein 10mm-Weitwinkel-Objektiv nicht die gesamte Aussicht einzufangen. 

Danach konnten wir endlich unser Zimmer im Monument Valley beziehen. Hierfür hatten wir extra etwas tiefer in die Tasche gegriffen und ein Zimmer im "The View Hotel" gebucht. Und ich muss sagen, der Name ist Programm. Die Aussicht vom Balkon gleicht einer Postkarte. Man möchte die ganze Zeit draußen sitzen und ins Tal schauen bzw. Fotos machen:





Auch diese Aussicht ist nach Osten ausgerichtet. Und vom Beginn des Posts wissen wir ja, wo die Sonne auf geht. Mal schauen, ob es diesmal klappt. Es bleibt spannend. Mehr dazu morgen...