Beim Abstieg erschien mir das letzte Stück etwas zu gefährlich, so sprang ich es hinunter. Dabei habe ich mir dann ordentlich den linken Fuß gestaucht. Dies erwieß sich im weiteren Tagesverlauf als echtes Handycap. Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz und es muss ja weiter gehen.
Danach hieß es erst einmal die Vorräte auffüllen. Ziel war der nächste Walmart. Für schlappe 105 Dollar gabe es 40 Flaschen Wasser, allerlei essbare Spezialitäten, zahlreiche Softdrinks, eine Styropor-Kühlbox und was der Reisende eben so benötigt.
Gestärkt mit einem Starbucks-Kaffe und einem Sandwich sollte es nun zum Tageshighlight gehen: dem Hike durch den Kanarra Creek. Dabei handelt es sich um eine Wanderung entlang eines Flusses, der im oberen Verlauf durch einen Canyon führt und zwei recht ansehnliche Wasserfälle entstehen lässt. Was wir nicht wussten: der Fluß führte ungewäöhnlich viel Wasser, so dass wir teilweise knietief im Wasser standen. Insofern hieß unser Motto:
Hier gab es Kühlung für den lädierten Fuß:
Mehrfach mussten wir zwei älteren Damen bei der Flußdurchquerung helfen. Die waren uns sehr dankbar. Insgesamt sind wir mit einigen Wanderern ins Gespräch gekommen und mussten stets ausführlich über unsere Herkunft berichten...
Nach rund 3,5 Kilometern warren wir dann am Ziel:
Durch die Wassermassen war es uns leider nicht möglich, bessere Fotos zu machen. Man kann tatsächlich von erschwerten Bedingungen sprechen. Wir haben auf der Wanderung auch ein wenig gefilmt. Dieses Video ist zum hochladel leider zu groß. Wer trotzdem einen kleinen Eindruck (wenn auch bei niedrigerem Wasserstand) gewinnen möchte, dem sei dieses Video empfohlen: https://www.youtube.com/watch?v=BVVGEpknoa4
Zum Tagesabschluss hatten wir uns noch einen weitern Wasserfalls, dem Toquervill Fall, vorgenommen. Dies sollte Mensch und Maschine jedoch an seine Grenzen führen. Im Internet wird die Strecke als "Rough Road" beschrieben und ausdrücklich ein 4x4-SUV empfohlen. Da unser Wagen beide Voraussetzungen erfüllte, wagten wir das Abenteuer. Nach der Hälfte der Strecke mussten wir jedoch abbrechen, da der Zustand der Straße eher "extremely unbelievable rough" war. Daher gibts leider keine Fotos.
Die Belohnung am Abend war ein Essen bei Panda Express. Immer wieder empfehlenswert:




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