Montag, 15. September 2014

15. Etappe: Ausklang

Heute haben wir uns geschont und sind erst gegen 8:00 Uhr aufgestanden. Nach einem ausgewogenen Frühstück bei McD haben wir uns auf dem Weg zum Strip gemacht. 






Bei gefühlten 50 Grad quälten wir uns durch Giftshops, den Coca-Cola-Store, den M&Ms-Store sowie Massen an Menschen. Irgendwie hatte ich das schöner und glanzvoller in Erinnerung. Gefallen hat es uns nicht wirklich.

Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder im Hotel, haben etwas gespiesen und uns an den Pool auf dem Dach begeben.


Von dort aus hatte man einen guten Blick auf den höchsten Freizeitpark der Welt:


Morgen geht es 5:30 Uhr Ortszeit zum Flughafen und dann 9:32 Uhr Richtung Heimat. Wir haben die Reise sehr genossen und viele unvergessliche Eindrücke gesammelt. 

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Wir sehen uns zur Fotoshow zu Hause. ;-)

Sonntag, 14. September 2014

14. Etappe: Heiße Steine

Nach unserem fotofreien Tag gestern gab es heute wieder mehr zu tun. Da wir einen Tag gewonnen haben, ging es heute ins Death Valley. Für alle, die dort noch nicht waren sei gesagt, es ist schei..... heiß:



Am Visitors Center waren es 112 Grad Fahrenheit (44 Grad Celsius) und stellenweise erreichten wir sogar 115 Grad Fahrenheit (46 Grad Celsius). Wenn man aus dem Auto aussteigt hat man das Gefühl, jemand hält einem einen Föhn auf höchster Stufe direkt ins Gesicht. Seit April sind dort bereits zwei Menschen umgekommen. 

Doch die Strapazen haben sich gelohnt. Es sind einige schöne Aufnahmen entstanden. Hier einige wenige Beispiele:





Heiko konnte es kaum erwarten und musste die Fotos trotz schlechter Lichtverhältnisse gleich im Auto betrachten:




Gegen 17 Uhr kamen wir im Stratosphere Hotel an. Diesmal hatten wir bei der Zimmerwahl wirklich Gllück. Für unsere 35 EUR pro Nacht haben wir ein renoviertes Premier Zimmer bekommen. Ein würdiger Ausklang:




Nach einem Besuch am Pool ging es natürlich noch einmal auf den Tower. Der Ausblick ist nicht so schlecht:

 
Morgen machen wir die Stadt unsicher, bevor es dann wieder in die Heimat geht. Ich freu mich tierisch auf ein Brötchen mit Salami.... Bis morgen.
 

Samstag, 13. September 2014

13. Etappe: Zurück in Sin City

 Wir sind wieder dort, wo unsere kleine Rundreise begonnen hat.. Da wir unseren Reiseplan wegen verschiedener Umstände umstellen mussten, machten wir uns bereits heute auf den Weg nach Las Vegas. Nach einer, für unsere Verhältnisse, kurzen Fahrt von drei Stunden hatten wir schon unser Tagesziel erreicht. Und wir haben etwas getan, was wir uns bis zum Urlaubsende aufgehoben haben, de Besuch der Las Vegas Premium Outlet Shopping Mall.

Unsere Tour war jedoch von wenig Erfolg gekrönt. Das Shopping Paradies USA ist keins mehr. Die Preise haben das deutsche Niveau erreicht bzw. teilweise sogar überschritten. Der schlechte Eurokurs tut den Rest. Positiv für uns: wir haben keine Probleme mit Übergepäck. Auch der Besuch im örtlichen Apple-Store war ernüchternd. Das iPhone 6 war noch nicht da. Ursprünglich wollten wir das Ding wenigstens mal anfassen. Kaufen muss man es sich ja nun wirklich nicht.

Hier noch die beiden einzigen Fotos, die wir heute geschossen haben:






Da uns 100 Grad Fahrenheit in Vegas nicht genug sind, wollen wir morgen noch ins Death Valley fahren. Dann gibts wieder mehr Fotos. Bis dahin viele Grüße.


 

Freitag, 12. September 2014

12. Etappe: Finanzielle Unterstützung für bedürftige Navajos

Heute sollte es über das Monument Valley nach Kanab gehen. Was wir bei Reiseantritt noch nicht wussten, dass unsere indianischen Freunde des Navajo-Stammes allein 20 Dollar für die Fahrt zu den berühmten Steinen verlangen. Daher haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, die Route zu ändern und nach Page weiter zu fahren. Ein obligatorisches Foto war doch drin:


Unser Weg führte an den Antelope Canyons vorbei, die wir eigentlich erst morgen auf dem Plan hatten. Aber wir sind flexibel. Also auf zu den ebenfalls von Navajos bewirtschafteten Sehenswürdigkeiten. Wir entschieden uns kurzerhand gegen die geführte Fototour durch den Upper Canyon für schlappe 88 Dollar (!) pro Person und begaben uns ungeführt für zwei Stunden in den Lower Canyon und bezahlten nur 50 Dollar pro Person. Auch wenn es viel Geld ist, es hat sich gelohnt. Hier nur einige wenige Impressionen unserer schweißtreibenden Fotojagd in den Tiefen des Canyon:





 
Und wo wir uns gerade einmal warm geschossen hatten, gings gleich weiter zum Horseshoe Bend. Unfassbar, diese Aussicht:
 

Ach was solls. Wenn wir schon einmal da sind, dann eben auch noch der Lone Rock im Lake Powell:


 Als Belohnung ging es danach mit unserem Jeep off road direkt zum Strand. Die Füße wollten vom Sand des Canyons befreit werden.

Nach 1,5 stündiger Fahrt kamen wir schließlich in Kanab an. Unser Hotel ist heute im alt-italienischen  Stil gehalten:



Uns reicht es für heute. Gute Nacht.

Donnerstag, 11. September 2014

11. Etappe: Zurück im Land der roten Steine

Hier noch das Hotel von Gestern:


Nun aber zum heutigen Tage. Gestern gab es Schnee und heute Sonnenbrand. Trotz des LSF 30 bin ich leicht gerötet. Über Colorado ging es zurück nach Utah. Heute Stand der Arches National Park auf unserem Programm. Wie der Name schon sagt findet sich dort eine ungewöhnliche Häufung von Steinbögen natürlichen Ursprungs. Wir (speziell Heiko) haben keine Mühen gescheut, einige Bilder zu machen:

 

Leider waren die Lichtverhältnisse etwas schwierig, so dass einige Bilder nicht immer korrekt belichtet sind. Aber dennoch hier eine kleine Auswahl an Steinen und Bögen:






Zum Schluss meinen wir unseren Körper noch einmal an seine Grenzen bringen zu müssen und begaben uns bei praller Sonne und Hitze auf einen Zwei-Stunden-Fußmarsch zum Wahrzeichen Utahs, dem Delicate Arch:




Nun sind wir platt und froh, ein Motel gefunden zu haben:

 
Trotz der Nebensaison ist es hier ganz schön knapp mit Zimmern, so dass wir sogar unsere Route umstellen mussten und die nächsten zwei Tage für jeweils 160 Dollar eher teuer wohnen werden. Ich hoffe, das Hotel ist wenigstens das Geld wert. Ihr werdet es sehen. Morgen gehts ins Monument Valley und heute gibts zur Belohnung noch eine:




Mittwoch, 10. September 2014

10. Etappe: Schnee im September

Langsam aber sicher gehts zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wir bewegen uns schon wieder Richtung Süden.

Der Tag startete mit starker Bewölkung und leichtem Regen. Mit diesem Wetter ging es in die berühmten Rocky Mountains. Glücklicherweise sind die so hoch dass sie die Woken überragen. So hatten wir doch recht gutes Wetter in den Bergen. Für uns ging es bis auf eine Höhe von rund 3.800 Metern. Da fällt das Atmen und jeder Schritt schwer. Lange Wanderungen sind für uns Flachländer da nicht drin. Aber es gab auch so genug Aussichtspunkte. Hier nur eine kleine Auswahl:






Es war extrem windig und die Temperaturen lagen unterhalb des Gefrierpunktes. Heiko hatte dennoch kurze Hosen an...

Die Motel-Bilder muss ich morgen nachliefern. Hab ich in der Eile ganz vergessen. Morgen gehts zurück nach Utah in den Arches NP. Viele Grüße in die Heimat.

Dienstag, 9. September 2014

9. Etappe: Im Westen nichts Neues

Heute können wir uns kürzer fassen. Wir hatten einen reinen Fahrtag ohne wirkliche Höhepunkte. Dazu passte das Wetter. Wir hatten den ersten Regen seit unserer Anreise.

Auf unserem Weg von Rapid City (South Dakota) nach Cheyenne (Wyoming) haben wir den Wind Cave Nationalpark besucht. Mehr als Bisons und ne große Höhle gabs dort nicht. Daher haben wir uns darauf beschränkt amerikanische Briefkästen zu fotografieren:

Morgen gehts in die Rockies. Da gibts hoffentlich mehr zu sehen. Bleiben nur noch die obligatorischen Motel-Fotos:

 
 

Gute Nacht und bis Morgen.

Montag, 8. September 2014

8. Etappe: Geschichte in Stein gehauen

Wir haben Halbzeit und ich muss leider sagen, dass mir das amerikanische Frühstück zum Halse heraus hängt. Ich kann keinen Toast mit Grape Jelly und die dünne Kaffee-Brühe mehr sehen. Aber das müssen wir durch. Es gibt ja nicht anderes. Und satt wird man davon, auch wenn der  Körper seltsam darauf reagiert und sich manchmal sogar wehrt.

Nach unserem "Free Continental Breakfast" ging es um 07:30 Uhr los Richtung Osten. Wir hatten 630 km und gut 7 Stunden Fahrt vor uns. Das Kranke an der Sache war aber, dass wir diese Strapazen für nur ein einziges Fotomotiv auf uns genommen haben. Was könnte das wohl gewesen sein? Wenn ihr die Überschrift aufmerksam gelesen habt wisst ihr es. Richtig: Mount Rushmore. Eine von Menschenhand in Felsen gehauene Skulptur der vier wichtigsten Präsidenten: Washington, Jefferson, Lincoln und Roosevelt. Alle um die 18 Meter groß:


Allerdings muss man sagen, dass man für die Fahrstrecke und 11 Dollar Eintritt eher enttäuscht wird. In Natura wirkt der Fels eher klein und unspektakulär. Also für alle, die noch einmal einen Trip in die Gegend planen: muss nicht sein.

Als Entschädigung, dass wir euch heute nur ein Bild präsentieren konnten, gibts jetzt dafür mehr von unserer Unterkunft. Ist heute rund 80 Dollar etwas teurer und wertiger. Es gab hier in Rapid City einfach kein preisgünstigeres Motel.



 
 


Morgen gehts weiter Richtung Süden. Auf dem Weg wollen wir uns ne Tropfsteinhöhle ansehen. Es bleibt spannend. Bis dahin wünsche ich euch mit einem Root Beer in der Hand ne gute Nacht.