Es ist 03.41 Uhr. Ich bin hellwach. Dafür erfassen mich tagsüber immer wieder Müdigkeitsanfälle. Aber was solls. Hab ich jetzt eben Zeit, unseren Tag zusammen zu fassen.
So komisch es auch ist, da man eigentlich genau weiss, was einen erwartet, freut man sich irgendwie auf sein erstes amerkanisches Frühstück. So auch wir. Und da isses:
Das eigentliche Highlight war aber ein eingeschweißter, komplett belegter (mit einem Schweinefleischpatty, Ei und Käse), runder und erwärmter Croisant. Zum in Deutschland leider eingestellten Country McRiddle fehlte nur der Ahornsyrup. Da ist das Ding:
Ist bestimmt totally healthy...macht aber unheimlich satt. Insgesamt war es für ein kostenloses Frühstück absolut in Ordnung.
Danach sollte es endlich los gehen. Zur Eingewöhnung standen fünf Wasserfälle auf dem Programm.
Meinem angrschlagenen Knöchel und unserer fehlenden Kondition geschuldet, wurden es letztlich für mich nur drei und für Heiko vier.1. Hidden Fall
2. Moss Ledge Fall
3. Donut Fall
Der sollte eigentlich unser Highlight werden. Im Netz findet man Bilder, die recht ansprechend sind. Darauf sieht man, wie das Wasser durchh ein Loch im Felsen (daher der Name) fällt. Ungefähr so hatten wir uns das vogestellt:
Was wir nicht wussten: Im nördlichen Utah gab es einen sehr schneereichen Winter. Auf Grund einer längeren Kälteperiode im April und Mai setzte die Schneeschmelze erst verspätet ein und ist derzeitig noch in vollem Gange. Sämtliche Flüsse führen extrem viel Wasser. Und das trifft eben auch auf Wasserfälle zu.
Trotzdem machten wir uns mit mehreren hundert Menschen (es war Samstag und Kaiserwetter) auf den rund 1,1 km langen Weg.
Kurz vor dem Ziel musste man sich an einem kleinen Felsen ins Wasser abseilen:
Danach war für mich Schluss. Das konnte und wollte ich meinem geschundenen Fußgelenk am ersten Urlaubstag nicht antun. Doch unser Wikinger kämpfte sich noch ein paar Menter weiter zum tatsächlichen Wasserfall:
Der Pfeil im Foto zeigt auf den Donut. Dorthin hätten wir klettern müssen. Bei den Wassermassen absolut unmöglich. Also blieb nur die Fernansicht.
4. Rocky Mouth Fall
Das besondere am Trail war, dass er durch ein sehr edles Wohngebiet führte. Am meisten ärgerte mich, dass jeder Vorgarten einen perfekten Rasen hatte...
Beim Abstieg im Rocky Mouth Trail gingen Heikos Wasserschuhe kaputt. Da ich sowieso noch ein paar Kleinigkeiten brauchte, gings also in den nächsten Walmart und danach ins Hotel. Gegen 15:00 Uhr fielen wir erschöft auf das Bett. Der Körper verlangte nach Ruhe.
Abschluss des Tages bildete ein Besuch bei Arby`s. Dort gibt es noch ordentliche Plastikstrohhalme und keinen einzigen vegetarischen Burger.















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