Donnerstag, 22. Juni 2023

7. Tag: Zwei Wanderungen, die uns an die Leistungsgrenze brachten

Da wir unseren gestrigen Bericht noch vor dem Abendessen verfasst haben, müssen wir unser Dinner natürlich noch nachreichen. Es gab für jeden zwei Packungen "Lunchables":

Für alle, die nicht so vertraut sind mit den amerikanischen Produkten, hier die Fakten: In der Packung sind jeweils getrennt Schinken, Käse und Cracker. Die baut man sich einfach zusammen, wie man mag. Als Dessert ist jetzt auch immer ein Cookie oder Oreo dabei, ein zwei Gänge-Menü quasi. 

Aber nun zum heutigen Tag.... Da es in unserem Hotel kein Frühstück angeboten wurde, hieß es heute: Breakfast at Tiffany´s..ähh McDonnalds, meine ich. Heiko hat sich dafür entschieden:

Und ich hatte einen Bacon, Egg & Cheese McGriddle (süßer Pancake mit Bacon, Ei und Käse):


Bei Verlassen des Restaurants fiel mir ein Aufsteller zur Anwerbung neuer Arbeitskräfte ins Auge, den ich Euch nicht vorenthalten möchte, da er die Unterschiede zwischen den Ländern anschaulich macht:

Bereits der erste Punkt ist bemerkenswert. McDonalds wirbt damit, dass man im ersten Jahr keinen und im zweiten Jahr eine Woche (!) bezahlten Urlaub bekommt. Es muss also tatsächlich Arbeitgeber in den USA geben, die schlechtere Bedingungen bieten. Das sollte sich jeder deutsche Arbeitnehmer einmal vor Augen führen, speziell Gewerkschaftsfunktionäre, die üppige Tarifabschlüsse ablehnen und nun eine Urabstimmung anstreben...aber nun genug davon.

Nach unserem üppigen Mahl sollte es dann auf eine Wanderung durch den Mill Creek gehen. Landschaftlich sehr reizvoll, vor allem wegen der Temperaturen körperlich herausfordernd. Hier ein paar Impressionen:






Und wo immer Wasser über Steine fließt, darf der Graufilter natürlich nicht fehlen:


Danach gings zurück ins Auto und 250 Kilometer in Richtung Nord-Ost. Auf dem Weg machten wir noch einen weiteren Halt für eine Wanderung. Diese sollte zwar nur eine Meile lang sein, führte bei gleisender Sonne in einer Höhe von 1.500 Metern über Slick-Rock. Dabei mussten wir auf dieser kurzen Strecke einen Höhenanstieg von fast 200 Metern bewältigen. Ziel war der/die/das "Wild Horse Window", zwei riesige Gesteinshöhlen, die durch Niederschlagswasser in den Kalksandstein gespült wurden:







Völlig erschöpft kamen wir nach zwei Stunden am Auto an. Wir hatten noch eine gute Stunde Fahrt vor uns, bis wir Torrey erreichten. Nun ist regenerieren angesagt, damit wir morgen mit neuer Kraft starten können. Viele Grüße!

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